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IN DER laufenden AUSSTELLUNG "FORM RAUM BEWEGUNG" IN DER GALERIE LINDE HOLLINGER, LADENBURG

"the experience of just looking", Kubus MDF, Wandfarbe, Eitempera, Blattgold, ( innen 18 cm x 18 cm x 19,5 cm), Steinzeugschälchen, ( d ca 9 cm, h ca 5,7 cm)

 

Eine neue Werkserie, die meine Wurzeln - die Arbeit mit Erden und die Auseinandersetzung mit der Lichtwirkung von Farbmaterialien - vereint. 

Es war eher eine Sache des "von selbst sich Fügens" als des beabsichtigten Machens.

Meine kleinformatige Malerei aus der Werkserie "Hommage an die frühe italienische Tafelmalerei des Trecento" findet hier eine besondere Ausprägung. Sie konzentriert sich zu einem Innenraum, zu einem lichten Farbklang, der meinem Steinzeugschälchen einen Schutzraum bietet.

Dem Betrachter öffnet er die Möglichkeit, über die Schönheit - nicht nur der gebrannten Erde - zu staunen.

 

"the experience of just looking", cube MDF, wall paint, egg tempera, leaf gold, ( inside 18 cm x 18 cm x 19,5 cm), stoneware bowl, ( d ca 9 cm, h ca 5,7 cm)

 

A new series of work which unites my roots - working with clay and investigating the inherent light of paint.
It was rather a kind of "falling into place" than intentional creating.
My small paintings from the series of work called "Hommage to early italian panelpainting"  find an unusual peculiarity within this new work. They become concentrated whithin an internal space - a sound of light and color - which offers a shelter for the little bowl made of stone ware. 
For the observer, it provides the possibility to marvel at the beauty - not only that of the fired clay.
(for the english translation and the first photograph below - thanks to Maria Balda)

Archiv

I came into contact with ceramics at the Academy of Fine Arts. Subsequently I worked with clay both in ceramics and painting for about 20 years. After this time, a longing for light and color emerged within me which became greater and greater over time.

I developed my painting style and succeeded in creating light-filled color spaces.

Now, at last, I am able to bring these two inner realms of mine together in this show. I am very happy that I can do this within eyeshot right in front of this beautiful work of Inge Dick.

(Thanks a lot to Maria Balda for providing assistance with translation.)

Sono entrata in contatto con la ceramica fin dai mie primi anni di Accademia. Per circa vent'anni ho lavorato con questo materiale, usando le terre anche nella mia pittura. Dopo questo lungo periodo, ho iniziato a sentir crescere dentro di me, in maniera sempre più forte, un intenso desiderio di luce e di colore. Ho iniziato cosi un nuovo percorso nella mia ricerca sulla pittura, che mi ha portata infine alla conquista di nuovi spazi di colore, pieni di luce. Ora, in questa mostra, sono riuscita a fare convivere insieme questi due regni, quello della ceramica e quello della pittura appunto, che entrambi mi appartengono e sono molto felice di poterlo fare qui, davanti all'immagine di questo meraviglioso lavoro di Inge Dick.

 (Grazie mille per la traduzione a Sonia Costantini)

Keramik präsentiert sich als Naturereignis -
Man kann ein solches Objekt, ich nenne es Stilleben, nicht im eigentlichen Sinne machen, aber die Bedingungen schaffen damit es sich im Brand entwickelt, vielleicht! Das ist immer auch eine Überraschung, ein Gelingen. Auch meine Malerei ist eine prozessgesteuerte Kunst, d. h. was das Material anbietet an Möglichkeiten, was die Farbe kann, wird im Verlaufe des Prozesses aufgenommen und umgesetzt.

Ceramic presents itself as a natural phenomenon. You cannot literally create such an object – I call it still life – however you can strive to create suitable conditions for its development during the firing. A success is always also a surprise. For me, painting is a solely process-driven art as well. This means, the possibilities provided by the materials and the potential of the color are explored and realized during the process.

 

 


Dem "Kurzportrait Renate Balda" von Julie Metzdorf, Bayerischer Rundfunk, für KulturLeben, anlässlich der Ausstellung "Erde und Himmel" im Handwerksmuseum Deggendorf,  das am 12.12.2019 gesendet wurde, habe ich die passenden Fotos hinzugefügt.    Sehen Sie bitte das obige Video.



hier meine Positionen in der  Ausstellung "INGE DICK UND FREUNDE" in der Galerie Linde Hollinger,

Fotos (v.l.) 1,3,4,6,8: HIVEMIND MEDIA GmbH, Fotos 2,5,7: Renate Balda

mehr info zur Ausstellung:

https://www.galerielindehollinger.de/dick-und-freunde_slide/dick-und-freunde_slide.htm


Augsburg Contemporary - das sind Claudia Weil Galerie in Zusammenarbeit mit Zweigstelle Berlin - zeigen bis 30. 10. 21 Arbeiten aus dem Zyklus "Hommage an die frühe Italienische Tafelmalerei des Trecento"


"Hommage an Ernst Weil - eine Skizze"

Ich habe kürzlich eine Papierarbeit aus 1961 meines ehemaligen Professors an der Akademie in Nürnberg, Ernst Weil, erstanden.

Daraus hat sich die kleine "Skizze" im Atelier ergeben, die mich sehr freut.



Statt eines Messeauftritts in Karlsruhe in der aktuellen Hängung in der Galerie Linde Hollinger zu sehen,

aus der Serie "Hommage an die frühe Italienische Tafelmalerei des Trecento", Schellacktusche auf Japanpapier, montiert, Goldschnitt, zwei Tafeln blattvergoldet 24 Karat, je 18 x 18 cm, insg. ca. 50 x 93 cm


Ich freue mich über die Ausstellungsbeteiligung bei Claudia Weil mit Arbeiten aus der Serie "Hommage an die italienische Tafelmalerei des Trecento" Schellacktusche auf Japanpapier, montiert, Goldschnitt, 3 Tafeln blattvergoldet, je 18 x 18 cm, 16 tlg., 2020



Beteiligung an der laufenden Ausstellung "new normal" in der Galerie Claudia Weil, Friedberg

Foto von links Arbeiten von: Achim Zemann, Renate Balda, Daniel Göttin, Jens Hanke, Ernst Weil

www.galerie-claudiaweil.de

 


aus der Serie "Hommage an die frühe italienische Tafelmalerei des Trecento"


 

Zur Ausstellung "Erde und Himmel" vom 22. 10. 19 bis 23. 2. 20 im Handwerksmuseum Deggendorf ist ein  Katalog erschienen unter der ISBN: 978-3-00-064667-6.

Der Katalog ist zum Preis von 10€ erhältlich im Museum.

Art Karlsruhe 2020 bei Galerie Linde Hollinger  aus der Serie "Hommage an die italienische Tafelmalerei des Trecento", Schellacktusche auf Japanpapier, montiert, Goldschnitt, 3 Tafeln blattvergoldet, je 18 x 18 cm,  16 tlg., 2019







Anja Fröhlich, die Kuratorin der Ausstellung "Erde und Himmel" im Handwerksmuseums Deggendorf hat die kleinen Videos erstellt, die einen schönen Beitrag zum Verständnis der Ausstellung sowie zum Verständnis meiner Arbeit überhaupt leisten.

Weitere Videos sind zu sehen unter der Rubrik Arbeiten.


Ich freue mich, meine keramischen Arbeiten erneut in einem handwerklichen Kontext zeigen zu können. https://www.hwk-muenchen.de/artikel/natuerlich-schoen-74,0,9414.html     Siehe auch diese website unter Arbeiten/Objekte Keramik.



Hier der Katalog zur aktuellen Werkserie "Hommage an die Italienische Tafelmalerei des Trecento"





Download
Klanginstallation von Hans Balda am 1.7.2017 in der Ausstellung "Pittura di Colore - in der Farbe sein"
Originalaufnahme Diözesanmuseum 2017 07
MP3 Audio Datei 41.1 MB

Zur Klanginstallation am 1.7. 2017

Einem solchen Ereignis kann man sich von verschiedenen Seiten verstehend nähern, um es emotional, gesellschaftlich, kunsthistorisch oder musikalisch einzuordnen.

Um mit John Cage zu sprechen: „Sie müssen es nicht Musik nennen!“

Ich möchte sagen, es wäre dem Hören sogar zuträglicher, weil man nur so dem sinnlichen Erfassen dieser Klangwelt nahe kommen kann.

 

In einer täglichen Praxis des experimentellen Komponierens, die einen literarisch – philosophischen Prozess als Vorlauf hat, ist diese Verdichtung und Konzentration auf klangliche Strukturen entstanden. Mithilfe des Keyboards als „Spiel – Zeug“ fügen sich über verschiedene Parameter Schichten von Klangereignissen ineinander, die Zugang zu neuen Räumen öffnen.

 

Man möchte sagen: „Schließen Sie Ihre Augen und lauschen Sie!“ -

das ist zwar in einer Ausstellung die man sehend erschließt kein guter Rat, aber vielleicht, wenn Sie wollen: „Schließen Sie Ihre Augen und erleben Sie hörend Klänge und danach die Bilder ganz neu!“

Renate und Hans Balda, 2017