Laudatio zur Austellungseröffnung in Obernzell, 29. August 2014 von Dr. Martin Ortmeier

Eines muss ich gleich vorausschicken, meine sehr geehrten Damen und Herren: Haben Sie in der Ausstellung das Licht- und Schattenspiel der Abendsonne auf dem großen weinroten Quadrat gesehen? Frau Balda und ich sind uns einig: Das Licht ist der ganz große Meister, der erfahrene bildende Künstler bereitet ihm nur die Bühne.

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L’a ltrov e dell’imma gine: riv ela re la liturgia del monocromo, Matteo Galbiati, 2012

Monocromo. Ancora monocromo! Sempre la stessa cosa? Possibile comprendere e riconoscere di un artista il tono di una personalità, di un’anima, di un’identità specifica ed individuale in un lavoro che s’infittisce sull’esclusività cromatica di un colore solo, che nella sua unicità, spesso prepotente, pare adombrare ogni inflessione singolare e contingente?

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Einführungsrede von Dirk Martin M.A. zur Ausstellungseröffnung in der galerie linde hollinger, ladenburg, am Sonntag, den 05. September 2010

Zu den Arbeiten Renate Baldas:

 

Für die Malerei von Renate Balda wähle ich den kunstwissenschaftlichen Terminus der Analytischen Malerei. Die wesentlichen Merkmale dieser Malerei sind, dass sie keinerlei Verhältnis zu einer Welt außerhalb des Gemäldes hat; sie ist eine Malerei, die nur sich selbst zeigt, und somit Malerei als Tätigkeit und als hergestellter Gegenstand in der künstlerischen Arbeit selbst reflektiert.

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Eröffnung Galerie Trampler 2010

Der Bitte, am heutigen Abend ein paar einführende Worte zu sprechen, komme ich sehr gerne nach.

 

Wohlwissend, daß es Renate Balda in ihrer bescheiden zurückhaltenden Art eigentlich am liebsten wäre, ihre Kunst nur mit kurzen Worten gewürdigt zu wissen, möchte ich es dennoch nicht mit Edgar Degas halten, der wohl die kürzeste Variante einer Einführung parat hätte. Er sagt, „bei Leuten, die etwas von Kunst verstehen, bedarf es keiner Worte.

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Gabi Dewald, Stille Erde 2007

Man sagt, die Erde singe. Ganz tief im Innern kann man ihr Geräusche ablauschen. Die Erde tönt: Ihr Schmelzen und Erstarren, das Reiben ihrer Platten, das Schieben der magmatischen Massen, ihr Drehen um sich selbst.

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Die Sehnsucht war vorher da

Die Sehnsucht war vorher da. Ein diffuses, unbenanntes, unbesprochenes Drängen nach, Hingezogensein zu bestimmten Sachverhalten. Seit Herbst 2002 starke Affinität zum Licht, zur Lichtwirkung von Farbe.

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La materia si comporta…

La materia si comporta così come la sua stessa natura le impone. Percepire, nella totalità, minime influenze del materiale. La materia intesa come colore si deve costituire da sé, così che qualcosa della sua natura ne scaturisca.

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The longing is there to start with

The longing is there to start with. A vague, anonymous, unspoken urge, an attraction to certain things.

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Rupert Walser 2005

Von sich und seinem Umfeld, seinen Gegebenheiten ausgehen. Dem, Allem, dem Ganzen nachspüren, durchmachen. Sich das durch Machen vor Augen führen.

 

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